Windows 10 weg, LinuxMint her

Du hast noch einen asbach-uralten Windows 10-PC (Ob Desktop oder Notebook, egal) laufen und kannst nicht auf Windows 11 upgraden, weil Dein PC kein TPM 2.0 (Trusted Platform Module) hat ?
Dann nutze doch einfach die Möglichkeit zu einem kostenlosen Betriebssystem wie Linux Mint (Cinnamon) zu wechseln.

Was ist Linux Mint?

  • Freie Software: Das System ist komplett kostenlos, quelloffen (Open Source) und frei von versteckten Kosten oder Werbung.
  • • Basis: Es baut auf bekannten Linux-Systemen wie Ubuntu oder Debian auf, bringt aber eine eigene Bedienoberfläche mit.

    • Windows-Ähnlichkeit: Der Aufbau erinnert an Windows (mit Startmenü, Taskleiste und Fenstern), sodass man sich sofort zurechtfindet. [1, 2, 3, 4]

Die wichtigsten Eigenschaften

  • Einfache Bedienung: Man kann den Computer komplett über die Maus steuern und braucht das technische Befehlsfenster (Terminal) im Alltag meist nicht.
  • Vorinstallierte Programme: Wichtige Tools wie Webbrowser, Bürosoftware (LibreOffice) und Mediaplayer sind direkt nach der Installation einsatzbereit.
  • Schonend für alte Hardware: Es läuft sehr schnell und stabil, wodurch auch ältere oder langsamere Computer wieder flott werden.

Die verschiedenen Varianten (Desktop-Umgebungen)

  • Cinnamon: Die moderne und beliebteste Hauptversion mit vielen optischen Effekten.
  • MATE: Eine klassische, etwas traditionellere Oberfläche, die sehr genügsam mit Ressourcen umgeht.
  • Xfce: Eine extrem schlanke und schnelle Variante für ältere oder schwächere PCs

Was Du benötigst, um Linux Mint auf Deinem PC zu installieren:

Als allererstes sollte der PC einen USB-A Port haben. Dann benötigst Du dafür einen USB-Stick, der einen USB-Stecker aufweist. Als Ächstes benötigst Du das Programm Balena Etcher, welches Du auf Deinem PC installiert haben solltest. Denn damit kannst Du Dir das ISO-File auf einem USB-Stick als Live-Version installieren. Diese Live-Version bringt für Dich den Vorteil mit sich, dass Du Dir Linux im wahrsten Sinne Live anschauen und ausprobieren kannst, noch bevor Du es auf Deinem PC installiert hast.
Denn es ist eigentlich schon das Wichtigste vorinstalliert, um zu sehen, was Linux Mint ist und ob es auf Deinem PC einwandfrei und vor allem fluffig läuft.

Wenn Du dann gesehen hast, wie schön es ist, mit Linux zu arbeiten, findest Du oben links ein Icon, über welches Du Linux Mint auf Deinem PC installieren kannst. und installieren kannst Du es auf der SSD oder HDD, auf der Du vorher Windows laufen hattest. Also bitte genau hinschauen, welcher Datenträger für die Installation der richtige ist.

Die Installation macht nach der Auswahl des richtigen Datenträgers eigentlich das Wichtigste von allein. Nämlich das Löschen von Windows und danach die Installation von Linux Mint.
In den dann folgenden Schritte brauchst Du eigentlich nur die Zeitzone, Sprache und diverse Daten wie zum Beispiel Deinen Namen usw. eingeben. Nach der Installation ist Linux Mint dann auch schon voll Einsatzfähig.

Über diese sogenannte Anweungdsverwaltung, die Du über das Menü von Linux Mint sehr schnell iner der Systemverwaltung finden wirst, kannst Du tausende von kleinen oder großen Programmen auf Deinem Linux Mint PC installieren. Allesamt zumeist Open-Source, frei kopierbar, kostenfrei usw.


Über diese sogenannte Aktualisierungsverwaltung, welche Du ebenfalls über die Systemverwaltung (im Menü) finden wirst, kannst Du Dein Linuxsystem manchmal mehrfach pro Woche auf den neuesten Stand bringen. Denn dort werden Dir alle relevanten Updates für Dein Linuxsystem zur Verfügung gestellt und können von dort aus dann sofort installiert werden.


Dies ist die Firewallkonfiguration Deines Linuxsystems. In ihr kannst Du diverse Regeln erstellen, die Du für Deinen Schutz für ratsam hälst.
Da Wichtigste wird jedoch für’s Erste sein, die Firewall einzuschalten, insofern sie das nicht schon ist. Dann festlegen welches Profil Du nutzen möchtest. Ob öffentlich, Büro oder zuhause. Für einen Linux PC, welchen Du zuhause nutzen möchtest, solltest Du hier auch die Option „zuhause“ wählen. Eingehende sowie ausgehende Daten, kannst Du entweder erlauben, verweigern oder ablehnen. Für Deinen heimischen Linux PC solltest Du bei den eingehenden Verbindungen „verweigern“ wählen und bei den ausgehenden Verbindungen kannst du die Option „erlauben“ wählen.

Unter der vorinstallierten Software befinden sich u.a. namhafte Programme wie der Fiefox und der Mailclient Thunderbird. Ausserdem findet sich darunter auch ein hübscher Kalender aus dem Gnome-Projekt, sowie der Dateimanager Nemo, welchen man u.a. auch auf eine Zwei-Fenster-Ansicht umstellen kann (welche aber leider beim Beenden verloren geht), sowie die kleine und recht einfach gehaltene Textbearbeitung mit dem Namen „xed“.
Libre Office gehört ebenso zum vorinstallierten Softwareumfang, wie der Warpinator, Timeshift und der Medienplayer Celluloid.

Empfohlene Software zur Installation wären: Der VLC, der Doublcommander, Krita, XNView und Hynotix.



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