{"id":1336,"date":"2026-01-10T15:43:53","date_gmt":"2026-01-10T14:43:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.reindersweb.de\/?p=1336"},"modified":"2026-01-10T15:43:53","modified_gmt":"2026-01-10T14:43:53","slug":"nsf-doe-vera-c-rubin-observatorium-entdeckt-rekordverdaechtigen-asteroiden-bei-vorbeobachtungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.reindersweb.de\/?p=1336","title":{"rendered":"NSF\u2013DOE Vera C. Rubin Observatorium entdeckt rekordverd\u00e4chtigen Asteroiden bei Vorbeobachtungen"},"content":{"rendered":"<p>Astronomen, die Daten des NSF\u2013DOE Vera C. Rubin Observatoriums analysierten \u2013 ein gemeinsames Projekt der US-amerikanischen National Science Foundation und des Office of Science des US-Energieministeriums \u2013, haben den bisher schnellsten rotierenden Asteroiden mit einem Durchmesser von \u00fcber einem halben Kilometer entdeckt.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/rubinobservatory.org\/_next\/image?url=https%3A%2F%2Fstorage.noirlab.edu%2Fmedia%2Farchives%2Fimages%2Fscreen%2Fnoirlab2601a.jpg&#038;w=3840&#038;q=85\" alt=\"Asteroid 2025 MN45\" \/><img decoding=\"async\" style=\"border:3px solid #ff0000;\" src=\"https:\/\/rubinobservatory.org\/_next\/image?url=https%3A%2F%2Fstorage.noirlab.edu%2Fmedia%2Farchives%2Fimages%2Fscreen%2Fnoirlab2601a.jpg&#038;w=3840&#038;q=85\" alt=\"Asteroid 2025 MN45\" \/><\/a><\/p>\n<ul>\n<li> Das Vera C. Rubin Observatorium <\/li>\n<\/ul>\n<p>Das Vera C. Rubin Observatorium ist ein neu entstandenes Observatorium auf dem 2682 Meter hohen El-Pe\u00f1\u00f3n-Gipfel des Cerro Pach\u00f3n im n\u00f6rdlichen Chile. Das geplante Inbetriebnahmedatum war September 2025. Doch bereits im Juni 2025 gab das Rubin-Observatorium bekannt, Tausende von Asteroiden in unserem Sonnensystem beobachtet zu haben, von denen etwa 1900 als bisher unbekannt best\u00e4tigt wurden. Inmitten dieser F\u00fclle entdeckte ein Astronomenteam 19 extrem schnell rotierende Asteroiden. Einer davon ist der schnellste jemals gefundene Asteroid mit einem Durchmesser von \u00fcber 500 Metern.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/nsf-gov-resources.nsf.gov\/styles\/hero\/s3\/media_hub\/2024_0517_RUBIN_CAMERA_Bonin_AR32437-HDR9.jpg.webp?VersionId=ef0S4AgriERVafNBRU5ENsKN1lcO.oFX&#038;itok=UdBkT8P4\" alt=\"Vera C. Rubin Observatorium\" \/><img decoding=\"async\" style=\"border:3px solid #ff0000;\" src=\"https:\/\/nsf-gov-resources.nsf.gov\/styles\/hero\/s3\/media_hub\/2024_0517_RUBIN_CAMERA_Bonin_AR32437-HDR9.jpg.webp?VersionId=ef0S4AgriERVafNBRU5ENsKN1lcO.oFX&#038;itok=UdBkT8P4\" alt=\"Vera C. Rubin Observatorium\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/d\/d1\/Rubin_Observatory_and_Its_Target.jpg\" alt=\"Vera C. Rubin Observatorium\" \/><img decoding=\"async\" style=\"border:3px solid #ff0000;\" src=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/d\/d1\/Rubin_Observatory_and_Its_Target.jpg\" alt=\"Vera C. Rubin Observatorium\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das Rubin-Observatorium ist ein gemeinsames Programm des NSF NOIRLab und des SLAC National Accelerator Laboratory des US-Energieministeriums, die Rubin gemeinsam betreiben. Das NOIRLab wird von der Association of Universities for Research in Astronomy ( AURA ) verwaltet. Das Rubin-Observatorium ging aus dem Dark Matter Telescope hervor, das bereits 1996 diskutiert wurde. Die fr\u00fche Entwicklungsphase wurde durch F\u00f6rdergelder finanziert, wobei im Januar 2008 bedeutende Beitr\u00e4ge von den Software-Unternehmer Charles und Lisa Simonyi sowie Bill Gates in H\u00f6he von 20 Millionen bzw. 10 Millionen US-Dollar geleistet wurden. Es tr\u00e4gt den Namen Vera C. Rubin Observatory zu Ehren der 2016 verstorbenen US-amerikanischen Astronomin <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vera_Rubin\" target=\"_blank\">Vera Florence Cooper Rubin<\/a> (* 23. Juli 1928 in Philadelphia, Pennsylvania; \u2020 25. Dezember 2016 in Princeton, New Jersey). Es ist das erste nach einer Frau benannte US-amerikanische Teleskop. Betreiber ist die LSST (Legacy Survey of Space and Time) Corporation, eine US-amerikanische Non-Profit-Organisation mit Sitz in Tucson, Arizona. Die Finanzierung erfolgt durch verschiedene US-amerikanische Institutionen wie die National Science Foundation (NSF) und das Department of Energy (DOE).<\/p>\n<ul>\n<li> 2025 MN45 <\/li>\n<\/ul>\n<p>Alle 19 neu entdeckten schnell rotierenden Asteroiden sind l\u00e4nger als ein American-Football-Feld (100 Yards oder etwa 90 Meter). Der schnellste identifizierte Hauptg\u00fcrtelasteroid, 2025 MN45, hat einen Durchmesser von 710 Metern und dreht sich einmal alle 1,88 Minuten um seine eigene Achse. Damit ist er der schnellste rotierende Asteroid mit einem Durchmesser von \u00fcber 500 Metern, den Astronomen bisher gefunden haben.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/rubinobservatory.org\/_next\/image?url=https%3A%2F%2Fstorage.noirlab.edu%2Fmedia%2Farchives%2Fimages%2Fscreen%2Fnoirlab2521a.jpg&#038;w=1920&#038;q=85\" alt=\"Die kosmische Schatztruhe\" \/><img decoding=\"async\" style=\"border:3px solid #ff0000;\" src=\"https:\/\/rubinobservatory.org\/_next\/image?url=https%3A%2F%2Fstorage.noirlab.edu%2Fmedia%2Farchives%2Fimages%2Fscreen%2Fnoirlab2521a.jpg&#038;w=1920&#038;q=85 alt=\"Die kosmische Schatztruhe\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Studie wurde von Sarah Greenstreet, wissenschaftliche Mitarbeiterin am NSF NOIRLab und Leiterin der Arbeitsgruppe \u201eErdnahe und interstellare Objekte\u201c der Solar System Science Collaboration des Rubin-Observatoriums, geleitet. Das Team pr\u00e4sentiert seine Ergebnisse in einem <a href=\"https:\/\/iopscience.iop.org\/article\/10.3847\/2041-8213\/ae2a30\" target=\"_blank\">Artikel<\/a> in den Astrophysical Journal Letters sowie auf einer Pressekonferenz im Rahmen der 247. Tagung der American Astronomical Society (AAS) in Phoenix, Arizona.<\/p>\n<p>Die hier vorgestellte Studie verwendet Daten, die im April\/Mai 2025 \u00fcber sieben N\u00e4chte hinweg, also in der fr\u00fchen Inbetriebnahmephase des Rubin-Observatoriums, \u00fcber einen Zeitraum von etwa zehn Stunden gesammelt wurden. Es handelt sich um die erste ver\u00f6ffentlichte, von Fachkollegen begutachtete wissenschaftliche Arbeit, die Daten der <a href=\"https:\/\/rubinobservatory.org\/explore\/how-rubin-works\/technology\/camera\" target=\"_blank\">LSST-Kamera<\/a> \u2013 der gr\u00f6\u00dften Digitalkamera der Welt \u2013 nutzt.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Asteroiden die Sonne umkreisen, rotieren sie mit sehr unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Diese Rotationsgeschwindigkeiten geben nicht nur Aufschluss \u00fcber die Bedingungen ihrer Entstehung vor Milliarden von Jahren, sondern verraten uns auch etwas \u00fcber ihre innere Zusammensetzung und Entwicklung im Laufe ihrer Lebenszeit. Insbesondere k\u00f6nnte ein schnell rotierender Asteroid durch eine fr\u00fchere Kollision mit einem anderen Asteroiden beschleunigt worden sein, was darauf hindeutet, dass er ein Fragment eines urspr\u00fcnglich gr\u00f6\u00dferen Objekts sein k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Schnelle Rotation erfordert von einem Asteroiden zudem gen\u00fcgend innere Festigkeit, um nicht in viele kleinere Teile zu zerfallen (Fragmentierung). Die meisten Asteroiden sind sogenannte \u201eTr\u00fcmmerhaufen\u201c, d. h. sie bestehen aus vielen kleinen Gesteinsbrocken, die durch die Schwerkraft zusammengehalten werden. Ihre Rotationsgeschwindigkeit ist daher abh\u00e4ngig von ihrer Dichte. F\u00fcr Objekte im Hauptasteroideng\u00fcrtel liegt die Rotationsgrenze, um nicht zu fragmentieren, bei 2,2 Stunden. Asteroiden, die sich schneller drehen, m\u00fcssen strukturell sehr stabil sein, um intakt zu bleiben. Je schneller ein Asteroid \u00fcber dieser Grenze rotiert und je gr\u00f6\u00dfer er ist, desto fester muss das Material sein, aus dem er besteht.<\/p>\n<p>Die Studie stellt 76 Asteroiden mit zuverl\u00e4ssigen Rotationsperioden vor. Darunter befinden sich 16 extrem schnelle Rotatoren mit Rotationsperioden zwischen etwa 13 Minuten und 2,2 Stunden sowie drei ultraschnelle Rotatoren, die eine vollst\u00e4ndige Umdrehung in weniger als f\u00fcnf Minuten absolvieren.<\/p>\n<p>Alle 19 neu entdeckten schnell rotierenden Asteroiden sind l\u00e4nger als ein American-Football-Feld (100 Yards oder etwa 90 Meter). Der schnellste identifizierte Hauptg\u00fcrtelasteroid, 2025 MN45, hat einen Durchmesser von 710 Metern und dreht sich einmal alle 1,88 Minuten um seine eigene Achse. Damit ist er der schnellste rotierende Asteroid mit einem Durchmesser von \u00fcber 500 Metern, den Astronomen bisher gefunden haben.<\/p>\n<p>\u201eOffensichtlich muss dieser Asteroid aus einem Material mit extrem hoher Festigkeit bestehen, damit er bei seiner rasanten Rotation zusammenh\u00e4lt\u201c, sagt Greenstreet. \u201eWir haben berechnet, dass er eine \u00e4hnliche Koh\u00e4sionsfestigkeit wie festes Gestein ben\u00f6tigt. Das ist etwas \u00fcberraschend, da die meisten Asteroiden als sogenannte Tr\u00fcmmerhaufen-Asteroiden gelten, also aus vielen kleinen Gesteins- und Bruchst\u00fccken bestehen, die sich w\u00e4hrend der Entstehung des Sonnensystems oder durch sp\u00e4tere Kollisionen unter dem Einfluss der Schwerkraft zusammengeballt haben.\u201c<\/p>\n<p>Die meisten bisher entdeckten schnell rotierenden Objekte umkreisen die Sonne in Erdn\u00e4he; diese werden als erdnahe Objekte ( NEOs ) bezeichnet. Wissenschaftler finden weniger schnell rotierende Hauptg\u00fcrtelasteroiden (MBAs), die die Sonne zwischen Mars und Jupiter umkreisen. Dies liegt haupts\u00e4chlich an der gr\u00f6\u00dferen Entfernung der Hauptg\u00fcrtelasteroiden zur Erde, wodurch ihr Licht schw\u00e4cher und schwerer zu beobachten ist.<\/p>\n<p>Bis auf einen befinden sich alle neu entdeckten schnell rotierenden Asteroiden im Hauptasteroideng\u00fcrtel, einige sogar knapp jenseits seines \u00e4u\u00dferen Randes. Die einzige Ausnahme bildet ein erdnaher Objekt (NEO). Dies zeigt, dass Wissenschaftler diese extrem schnell rotierenden Asteroiden nun in gr\u00f6\u00dferen Entfernungen als je zuvor entdecken \u2013 ein Erfolg, der durch Rubins enorme Lichtsammelleistung und pr\u00e4zise Messf\u00e4higkeiten erm\u00f6glicht wurde.<\/p>\n<p>Neben 2025 MN45 entdeckte das Team weitere bemerkenswerte Asteroiden, darunter 2025 MJ71 (Rotationsperiode: 1,9 Minuten), 2025 MK41 (Rotationsperiode: 3,8 Minuten), 2025 MV71 (Rotationsperiode: 13 Minuten) und 2025 MG56 (Rotationsperiode: 16 Minuten). Diese f\u00fcnf extrem schnell rotierenden Asteroiden haben alle einen Durchmesser von mehreren hundert Metern und geh\u00f6ren neben einigen erdnahen Objekten (NEOs) zu den schnellsten bekannten Asteroiden mit einem Durchmesser unter einem Kilometer.<\/p>\n<p>Wissenschaftler erwarten, weitere schnell rotierende Objekte zu entdecken, sobald Rubin seine zehnj\u00e4hrige Legacy Survey of Space and Time ( LSST ) beginnt. Anders als die dichten, schnellen Beobachtungen des ersten Lichts (Als erstes Licht wird in der Astronomie der Augenblick bezeichnet, in dem zum ersten Mal Licht eines Gestirns auf den Spiegel oder die Linse eines neuen Teleskops f\u00e4llt. Das gilt nicht nur f\u00fcr das Fernrohr selbst, sondern auch f\u00fcr die daran angeschlossenen Instrumente, denen man ihr jeweils eigenes erstes Licht zuspricht.) die diese rasche Entdeckungswelle erm\u00f6glichten, werden die regelm\u00e4\u00dfigen, weniger dichten Beobachtungen der LSST schnell rotierende Objekte nach und nach aufdecken, w\u00e4hrend die Durchmusterung Daten sammelt. Dies liefert entscheidende Informationen \u00fcber die St\u00e4rke, Zusammensetzung und Kollisionsgeschichte dieser primitiven K\u00f6rper.<\/p>\n<p>Short-Video bei YouTube: <a href=\"https:\/\/youtube.com\/shorts\/QQeOpamSMhg?si=mXNhCTb3IHJQGgbn\" target=\"_blank\">Vera C. Rubin Observatory Spots Fastest-Spinning Large Asteroid Ever <\/a><\/p>\n<p>Verwendete Abk\u00fcrzungen:<\/p>\n<p>NSF &#8211; National Science Foundation<br \/>\nDOE &#8211; Office of Science des US-Energieministeriums (Department of Energy)<br \/>\nLSST -Large Synoptic Survey Telescope<br \/>\nNSF NOIRLab &#8211; (US National Science Foundation National Optical-Infrared Astronomy Research Laboratory)<br \/>\nSLAC &#8211; Stanford Linear Accelerator Center (National Accelerator Laboratory)<\/p>\n<p>Weiterf\u00fchrende Links:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/rubinobservatory.org\/news\/rubin-record-breaking-asteroid-pre-survey\" target=\"_blank\">NSF\u2013DOE Vera C. Rubin Observatorium entdeckt rekordverd\u00e4chtigen Asteroiden bei Vorbeobachtungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/iopscience.iop.org\/article\/10.3847\/2041-8213\/ae2a30\" target=\"_blank\">Lightcurves, Rotation Periods, and Colors for Vera C. Rubin Observatory\u2019s First Asteroid Discoveries<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nsf.gov\/focus-areas\/astronomy-space\/rubin-observatory\" target=\"_blank\">NSF-DOE Vera C. Rubin Observatory<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/2025_MN45\" target=\"_blank\">Wikipedia: 2025_MN45 (Englischsprachig)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vera_C._Rubin_Observatory\" target=\"_blank\">Wikipedia: Vera C. Rubin Observatory (Deutschsprachig)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vera_Rubin\" target=\"_blank\">Wikipedia: Vera Rubin (Deutschsprachig)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/NOIRLab\" target=\"_blank\">National Optical-Infrared Astronomy Research Laboratory<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stanford_Linear_Accelerator_Center\" target=\"_blank\">Stanford Linear Accelerator Center<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Astronomen, die Daten des NSF\u2013DOE Vera C. Rubin Observatoriums analysierten \u2013 ein gemeinsames Projekt der US-amerikanischen National Science Foundation und des Office of Science des US-Energieministeriums \u2013, haben den bisher schnellsten rotierenden Asteroiden mit einem Durchmesser von \u00fcber einem halben Kilometer entdeckt. Das Vera C. Rubin Observatorium Das Vera C. Rubin Observatorium ist ein neu entstandenes Observatorium auf dem 2682 Meter hohen El-Pe\u00f1\u00f3n-Gipfel des Cerro Pach\u00f3n im n\u00f6rdlichen Chile. Das geplante Inbetriebnahmedatum war September 2025. Doch bereits im Juni 2025 gab das Rubin-Observatorium bekannt, Tausende von Asteroiden in unserem Sonnensystem beobachtet zu haben, von denen etwa 1900 als bisher unbekannt best\u00e4tigt wurden. Inmitten dieser F\u00fclle entdeckte ein Astronomenteam 19 extrem schnell rotierende Asteroiden. Einer davon ist der schnellste jemals gefundene Asteroid mit einem Durchmesser von \u00fcber 500 Metern. Das Rubin-Observatorium ist ein gemeinsames Programm des NSF NOIRLab und des SLAC National Accelerator Laboratory des US-Energieministeriums, die Rubin gemeinsam betreiben. Das NOIRLab wird von der Association of Universities for Research in Astronomy ( AURA ) verwaltet. Das Rubin-Observatorium ging aus dem Dark Matter Telescope hervor, das bereits 1996 diskutiert wurde. 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