{"id":81,"date":"2025-02-01T09:44:05","date_gmt":"2025-02-01T08:44:05","guid":{"rendered":"https:\/\/reindersweb.de\/?page_id=81"},"modified":"2025-02-01T09:44:05","modified_gmt":"2025-02-01T08:44:05","slug":"ddos-was-ist-das","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.reindersweb.de\/?page_id=81","title":{"rendered":"DDos, was ist das ?"},"content":{"rendered":"<p><strong>(DDos) Distributed Denial of service<\/strong><\/p>\n<p>Unter einer DDos-Attacke versteht man einen Angriff auf einen Computer, mit der Absicht, die Verf\u00fcgbarkeit des Selben ausser Kraft zu setzen.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zur Dos-Attacke erfolgt hierbei der Angriff von vielen verteilten Computern aus. Der Opfer-Computer wird hierzu beispielsweise mit einer Vielzahl von fehlerhaften IP-Paketen bombardiert und stellt seinen Dienst wegen \u00dcberlastung ein.<\/p>\n<p>Eines der DDoS Programme die derzeit am effektivsten arbeiten ist TFN 2000 (TFN = Tribe Flood Network).<\/p>\n<p>Bei konventionellen DoS Angriffen, die auf Flooding (d.h. das \u00dcberschwemmen eines Netzwerkes mit Datenpaketen) basieren, muss dem Angreifer immer ein System zur Verf\u00fcgung stehen, dass \u00fcber wesentlich mehr Bandbreite verf\u00fcgt, als sein Ziel, damit dieses mit kontinuierlichen Anfragen \u00fcberlastet werden kann.<\/p>\n<p>Wenn nicht, muss ein Angreifer auf mehrere Systeme mit geringerer Bandbreite zur\u00fcckgreifen, um so einen Angriff zu koordinieren &#8211; also etwa in dem er sich \u00fcber etliche Telnet- oder SSH-Sitzungen einloggt und gleichzeitig einen Pingbefehl ausf\u00fchrt &#8211; dessen Gesamtbandbreite dann wieder die Bandbreite des Zielsystems wesentlich \u00fcbersteigt.<\/p>\n<p>Verteilte DoS-Angriffe automatisieren dieses Schema, indem sie auf simpler Client\/Server Technologie aufbauen. Ein DDoS-Server oder DDoS-Daemon wartet auf Anweisungen, Ziele anzugreifen, also kontinuierlich Daten an ein Ziel zu senden. Diese Anweisungen werden in einem f\u00fcr das DDoS-Programm anwendungsspezifischen Protokoll \u00fcbertragen. Ein DDoS-Client, welcher dasselbe Kontroll-Protokoll unterst\u00fctzt, wird benutzt, um Angriffsanweisungen f\u00fcr ein Ziel an beliebig viele DDoS-Server zu schicken, und somit Angriffe zu koordinieren.<\/p>\n<p>&copy; 24.12.2016 Ulli Reinders<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(DDos) Distributed Denial of service Unter einer DDos-Attacke versteht man einen Angriff auf einen Computer, mit der Absicht, die Verf\u00fcgbarkeit des Selben ausser Kraft zu setzen. Im Gegensatz zur Dos-Attacke erfolgt hierbei der Angriff von vielen verteilten Computern aus. Der Opfer-Computer wird hierzu beispielsweise mit einer Vielzahl von fehlerhaften IP-Paketen bombardiert und stellt seinen Dienst wegen \u00dcberlastung ein. Eines der DDoS Programme die derzeit am effektivsten arbeiten ist TFN 2000 (TFN = Tribe Flood Network). Bei konventionellen DoS Angriffen, die auf Flooding (d.h. das \u00dcberschwemmen eines Netzwerkes mit Datenpaketen) basieren, muss dem Angreifer immer ein System zur Verf\u00fcgung stehen, dass \u00fcber wesentlich mehr Bandbreite verf\u00fcgt, als sein Ziel, damit dieses mit kontinuierlichen Anfragen \u00fcberlastet werden kann. Wenn nicht, muss ein Angreifer auf mehrere Systeme mit geringerer Bandbreite zur\u00fcckgreifen, um so einen Angriff zu koordinieren &#8211; also etwa in dem er sich \u00fcber etliche Telnet- oder SSH-Sitzungen einloggt und gleichzeitig einen Pingbefehl ausf\u00fchrt &#8211; dessen Gesamtbandbreite dann wieder die Bandbreite des Zielsystems wesentlich \u00fcbersteigt. Verteilte DoS-Angriffe automatisieren dieses Schema, indem sie auf simpler Client\/Server Technologie aufbauen. 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