{"id":62,"date":"2025-01-26T10:33:29","date_gmt":"2025-01-26T09:33:29","guid":{"rendered":"https:\/\/reindersweb.de\/?page_id=62"},"modified":"2025-01-26T10:33:29","modified_gmt":"2025-01-26T09:33:29","slug":"browserentfuehrung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.reindersweb.de\/?page_id=62","title":{"rendered":"Browserentf\u00fchrung"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" style=\"border:2px solid #ff0000;\" src=\"..\/images\/hijacking.png\" width=\"500\"><\/a><br \/>\nMacht Ihr Browser pl\u00f6tzlich, was er will ??<br \/>\nBesucht er in unregelm\u00e4\u00dfigen oder auch in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden Seiten, die Sie eigentlich gar nicht besuchen wollten ? Oder zeigt er Ihnen pl\u00f6tzlich Werbebanner von irgendwelchen Sex-Seiten, oder anderen Schundanbietern ?<\/p>\n<p>Dann sind Sie vermutlich Opfer eines sogenannten Hijackers. Man nennt das Ganze auch eine Browserentf\u00fchrung. Ich selber habe vor einiger Zeit dieses schmerzliche Erlebnis gehabt.<\/p>\n<p>Kleine Programme, so genannte trojanische Pferde, nutzen Sicherheitsl\u00fccken im Computersystem aus und ver\u00e4ndern dann die Browser-Einstellungen. Das Belegen der Startseite mit einer zwangsweise installierten Werbeseite ist die h\u00e4ufigste Form der Browser-Entf\u00fchrung &#8211; aber leider nicht die einzige. Im schlimmsten Fall ist ein entf\u00fchrter Browser gar nicht mehr zu gebrauchen. Die aggressivsten dieser Programme ver\u00e4ndern alle im Browser abgespeicherten Internetadressen und wandeln sogar per Hand eingetippte Adressen ab, so dass der Surfer immer wieder auf Werbeseiten &#8211; in vielen F\u00e4llen Erotikseiten &#8211; landet, die der Architekt des Trojaners einprogrammiert hat. Andere Seiten aufzurufen, wird dann unm\u00f6glich.<br \/>\nMit Klicks von Internetnutzern auf Werbeseiten verdienen manche Trojaner-Pogrammierer ihr Geld &#8211; in diesem Fall entsteht kein Schaden f\u00fcr den Besitzer des entf\u00fchrten Browsers. Nicht selten hoffen die \u00dcbelt\u00e4ter aber auf eine weit lukrativere Einnahmequelle: Dialer, die \u00fcber Modem und ISDN Internetverbindungen zu \u00fcberh\u00f6hten Preisen aufbauen k\u00f6nnen, sollen \u00fcber den entf\u00fchrten Browser auf den Computer gelangen.<br \/>\nDiese Seiten k\u00f6nnten neben Dialern auch aktive Inhalte enthalten, die m\u00f6glicherweise weiteren Schaden auf dem Computer anrichten. Die Browserentf\u00fchrung selbst stellt keine direkte Gefahr f\u00fcr den Computer oder das Betriebssystem dar, sie sind bestenfalls l\u00e4stig.<\/p>\n<p>Wer jedoch bemerkt, das sein Browser tut, was er will (bzw, was andere wollen) sollte auf gar keinen Fall weiter surfen, sondern sofort mit dem Softwarepaket <a href=\"http:\/\/www.safer-networking.org\/\">Spybot Search &#038; Destroy 2<\/A> seinem System zuleibe r\u00fccken.<\/p>\n<p>Die Sicherheitsarchitektur von Windows wird mit dieser Systemerweiterung grundlegend verbessert. Die Service-Packs kann von der Microsoft-Internetseite herunterladen, sie werden auf Anfrage aber auch kostenlos auf CD-ROM verschickt. <\/p>\n<p>Die gef\u00e4hrlichste Phase f\u00fcr den Computer ist kurz nach dem Bekanntwerden einer Sicherheitsl\u00fccke im Windows-System und der Zeit, die der Softwarehersteller ben\u00f6tigt, um entsprechende Patches bereitzustellen, die die L\u00fccken wieder schlie\u00dfen. In dieser Phase versuchen die Programme der Browser-Entf\u00fchrer, die Windows-Registrierungs-Datei zu infizieren, eine Art Datenbank, in der alle f\u00fcr das Betriebssystem wichtigen Hard- und Softwareeinstellungen gespeichert sind.<\/p>\n<p>Dieses komplizierte System selbst zu reparieren und vom Trojaner ver\u00e4nderte Eintr\u00e4ge zu l\u00f6schen, ist zwar m\u00f6glich, aber ganz und gar nicht ratsam. Denn meistens macht man mehr kaputt, als man zu reparieren beabsichtigt.<\/p>\n<p>Ebenfalls ratsam ist es, die unter Windows 10 oder 11 vorhandene bzw. mitinstallierte Sicherheitssoftware schon bei der Einrichtung des Betriebsystems vollst\u00e4ndig zu aktivieren!<\/p>\n<p>\n&copy; 15.12.2006 Ulli Reinders<br \/>\nAktualisiert: 12.10.2021 Ulli Reinders<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Macht Ihr Browser pl\u00f6tzlich, was er will ?? Besucht er in unregelm\u00e4\u00dfigen oder auch in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden Seiten, die Sie eigentlich gar nicht besuchen wollten ? Oder zeigt er Ihnen pl\u00f6tzlich Werbebanner von irgendwelchen Sex-Seiten, oder anderen Schundanbietern ? Dann sind Sie vermutlich Opfer eines sogenannten Hijackers. Man nennt das Ganze auch eine Browserentf\u00fchrung. Ich selber habe vor einiger Zeit dieses schmerzliche Erlebnis gehabt. Kleine Programme, so genannte trojanische Pferde, nutzen Sicherheitsl\u00fccken im Computersystem aus und ver\u00e4ndern dann die Browser-Einstellungen. Das Belegen der Startseite mit einer zwangsweise installierten Werbeseite ist die h\u00e4ufigste Form der Browser-Entf\u00fchrung &#8211; aber leider nicht die einzige. Im schlimmsten Fall ist ein entf\u00fchrter Browser gar nicht mehr zu gebrauchen. Die aggressivsten dieser Programme ver\u00e4ndern alle im Browser abgespeicherten Internetadressen und wandeln sogar per Hand eingetippte Adressen ab, so dass der Surfer immer wieder auf Werbeseiten &#8211; in vielen F\u00e4llen Erotikseiten &#8211; landet, die der Architekt des Trojaners einprogrammiert hat. Andere Seiten aufzurufen, wird dann unm\u00f6glich. Mit Klicks von Internetnutzern auf Werbeseiten verdienen manche Trojaner-Pogrammierer ihr Geld &#8211; in diesem Fall entsteht kein Schaden f\u00fcr den Besitzer des entf\u00fchrten Browsers. 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