{"id":262,"date":"2025-02-02T11:33:07","date_gmt":"2025-02-02T10:33:07","guid":{"rendered":"https:\/\/reindersweb.de\/?page_id=262"},"modified":"2025-02-02T11:33:07","modified_gmt":"2025-02-02T10:33:07","slug":"passwortsicherheit-hat-vorrang","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.reindersweb.de\/?page_id=262","title":{"rendered":"Passwortsicherheit hat Vorrang!"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border:2px solid #ff0000;\" src=\"https:\/\/reindersweb.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/w10_passwort.png\" alt=\"\" width=\"620\" height=\"224\" class=\"alignnone size-full wp-image-861\" \/><\/p>\n<p>Sehr oft kommt es vor, dass bis dato Computerfremde sich einen PC schon alleine deswegen zulegen, weil sie sich \u00fcber das Internet mit anderen Menschen verbinden m\u00f6chten. Oft sind es Social-Media-Accounts bei Twitter, Facebook, Instagram oder Tik-Tok und wie sie alle hei\u00dfen, oder Mailaccounts bei Web.de, GMX oder anderen Anbietern. Schnell sind solche Accounts ohne jeglichen Gedanken an Sicherheit angelegt und schon wird drauf los getippert.<\/p>\n<p>Doch die Sicherheit beginnt schon beim Anlegen des Accounts selbst. Viele verwenden ein Passwort, bei dem sie ihren eigenen oder den Vornamen des Freundes\/der Freundin, der Mutter oder Oma verwenden und w\u00e4hlen eine Sicherheitsfrage, die selbst der ungeliebte Nachbar von einer Etage tiefer beantworten k\u00f6nnte. Doch genau das ist so falsch, wie es nur eben geht. <strong>Denn bei einem Passwort sollte man schon darauf achten, das es mehr als einfach nur relativ SICHER ist. Sicher, das bedeutet hier: Sicher gegen Fremdzugriff bzw. gegen Leute, die versuchen, auf Ihren Account zu gelangen und Sie und Ihren Umkreis auf diese Weise auszuspionieren. Ihn nach weiteren Mailadressen und privaten Daten abzusuchen oder einen tiefer gehenden Angriff auf die Sicherheit des Accounts oder gar Ihres Privatlebens zu starten.<\/strong><\/p>\n<p><strong><font color=\"#ff0000\">Anlegen eines Passworts:<\/font><\/strong><br \/>\nDas Passwort f\u00fcr einen Mail- oder Social-Media-Account sollte IMMER aus einer (relativ langen) Kombination aus Ziffern und Buchstaben und\/oder Sonderzeichen (wie auch Umlauten -> \u00e4, \u00f6, \u00fc) bestehen. Statt des gedachten Vornamens also kombiniert man bspw. am Anfang drei Ziffern gefolgt von drei Buchstaben und weiteren Ziffern, sowie Umlauten und Sonderzeichen. Oder zwei Buchstaben, dann zwei Ziffern, ein Sonderzeichen und drei Ziffern, sowie weiteren Zeichen. Ganz nach Belieben halt. <b>Nur bitte nichts, was leicht zu &#8222;knacken&#8220; ist.<\/b> Je l\u00e4nger und ausgekl\u00fcgelter ein Passwort ist, desto schwieriger ist es auch zu knacken. Ich selbst nutze in den meisten F\u00e4llen Buchstabenkombinationen die l\u00e4nger als 13 oder 16 Zeichen sind.<\/p>\n<p><\/p>\n<p><strong><font color=\"#ff0000\">Hier ein paar Beispiele:<\/font><\/strong><\/p>\n<p>\nBeipiel 1: 2412freeway56 (13 Zeichen)<br \/>\nBeipiel 2: 56fd_782df_? (12 Zeichen)<br \/>\nBeipiel 3: ks951mailkonto23\u00f6\u00e4 (18 Zeichen)<br \/>\nBeipiel 4: dx195ds\u00f6h#u\u00df_\u00e4+qv164 (20 Zeichen)<\/p>\n<p>usw.<\/p>\n<p>\n<strong><font color=\"#ff0000\">Ebenfalls WICHTIG<\/font>: \u00c4ndern Sie Ihr Passwort in regelm\u00e4ssigen Abst\u00e4nden!<\/strong><br \/>\nSechs Monate seien dabei der l\u00e4ngstens zu verwendende Zeitraum f\u00fcr ein Passwort. Danach sollte dringend ein neues Passwort angelegt werden. Noch besser sind monatliche \u00c4nderungen! Und verwenden Sie niemals ein und das selbe Passwort innerhalb kurzer Zeit mehrmals. Auch dann nicht, wenn Sie nur einen Buchstaben oder Sonderzeichen ersetzen.<\/p>\n<p><u><b>Das ist heute WICHTIGER denn je! Scheuen Sie sich also BITTE nicht vor dieser Vorgehensweise. Es dient schlie\u00dflich Ihrer eigenen Sicherheit!<\/b><\/u><\/p>\n<p><strong><font color=\"#ff0000\">Die Wahl der Sicherheitsfrage:<\/font><\/strong><br \/>\nOft ist die Wahl der Sicherheitsfrage schon von Seiten des Anbieters her stark eingeschr\u00e4nkt.<br \/>\nDoch wenn sie die M\u00f6glichkeit haben, ihre Sicherheitsfrage selbst zu w\u00e4hlen, dann stellen Sie<br \/>\nsich am Besten eine Frage, die nicht jeder, der Sie kennt, ohne Z\u00f6gern oder l\u00e4ngeres Nachdenken beantworten kann.<br \/>\nSo z.B. sollten Sie ganz sicher nicht die Frage nach dem Vornamen Ihrer Freundin\/ihres Freundes oder Haustieres w\u00e4hlen. Sondern viel eher die Frage, wen sie als erstes gek\u00fcsst haben oder wer Ihr erstes Haustier war. Blo\u00df nichts, was selbst Ihr Nachbar oder der entfernteste Bekannte \u00fcber sie wei\u00df!<\/p>\n<p><strong><font color=\"#ff0000\">Warum die ganze M\u00fche ?:<\/font><\/strong><br \/>\nImmer wieder h\u00f6rt oder liest man in letzter Zeit und vor allem in den letzten Monaten ganz verst\u00e4rkt, dass Accounts geknackt wurden und\/oder die Benutzerdaten im Internet ver\u00f6ffentlicht worden sind. Dabei geht es ganz verst\u00e4rkt darum, weitere Benutzerdaten (bspw. von Freunden) abzugreifen, um so viele Menschen wie eben m\u00f6glich zu sch\u00e4digen. Da werden in den meisten F\u00e4llen Benutzer erpresst, oder Bankdaten &#8222;gefisht&#8220; und \u00e4hnliche Vorgehensweisen. Drahtzieher solcher Aktionen sitzen in den meisten F\u00e4llen im Ausland und entziehen sich so dem Zugriff unserer Beh\u00f6rden.<\/p>\n<p><strong><font color=\"#ff0000\">Aufbewahren von Accountdaten:<\/font><\/strong><br \/>\nSehr wichtig ist in diesem Falle auch, dass Sie sich Ihre Accountdaten notieren und an einem <u>sicheren<\/u> Ort aufbewahren. Machen Sie in diesem Falle nicht den Fehler, sich einen kleinen Spickzettel zu machen und diesen in der Handtasche\/Brieftasche oder anderen Taschen oder Sonstigem mit sich herum tragen. Sowohl die Handtasche, wie auch Brieftasche oder Portemonnaie (Geldbeutel) sind schnell mal verloren gegangen oder einem in einem Moment der Unaufmerksamkeit entwendet worden! Ebenso wenig sollten Sie Ihre Accountdaten in einer Textdatei oder \u00e4hnlichem auf Ihrem Computer speichern. Deponieren Sie Ihre Accountdaten lieber zuhause in einer kleinen (evtl. sogar versteckten) Schatulle, Schublade oder einem Karteikasten. Dort liegen sie gut und auch relativ sicher (es sei denn, es wird eingebrochen)! Achten Sie auch dringend darauf, ihre Accountdaten <u>niemals<\/u> einem Bekannten, Freund oder Verwandten zu geben. Das kann durchaus fatale Folgen haben! Ein dummer Streich d\u00fcrfte hier das Geringste Ihrer Probleme sein. So mancher hat schon gef\u00e4hrlichen Schabernack getrieben, der schweren \u00c4rger &#8211; bishin zu Rechtsstreitigkeiten &#8211; zur Folge hatte.<\/p>\n<p>\n&copy; 03.10.2019 Ulli Reinders<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sehr oft kommt es vor, dass bis dato Computerfremde sich einen PC schon alleine deswegen zulegen, weil sie sich \u00fcber das Internet mit anderen Menschen verbinden m\u00f6chten. Oft sind es Social-Media-Accounts bei Twitter, Facebook, Instagram oder Tik-Tok und wie sie alle hei\u00dfen, oder Mailaccounts bei Web.de, GMX oder anderen Anbietern. Schnell sind solche Accounts ohne jeglichen Gedanken an Sicherheit angelegt und schon wird drauf los getippert. Doch die Sicherheit beginnt schon beim Anlegen des Accounts selbst. Viele verwenden ein Passwort, bei dem sie ihren eigenen oder den Vornamen des Freundes\/der Freundin, der Mutter oder Oma verwenden und w\u00e4hlen eine Sicherheitsfrage, die selbst der ungeliebte Nachbar von einer Etage tiefer beantworten k\u00f6nnte. Doch genau das ist so falsch, wie es nur eben geht. Denn bei einem Passwort sollte man schon darauf achten, das es mehr als einfach nur relativ SICHER ist. Sicher, das bedeutet hier: Sicher gegen Fremdzugriff bzw. gegen Leute, die versuchen, auf Ihren Account zu gelangen und Sie und Ihren Umkreis auf diese Weise auszuspionieren. Ihn nach weiteren Mailadressen und privaten Daten abzusuchen oder einen tiefer gehenden Angriff auf die Sicherheit des Accounts oder gar Ihres Privatlebens zu starten. 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