{"id":150,"date":"2025-02-01T14:38:51","date_gmt":"2025-02-01T13:38:51","guid":{"rendered":"https:\/\/reindersweb.de\/?page_id=150"},"modified":"2025-02-01T14:38:51","modified_gmt":"2025-02-01T13:38:51","slug":"usb-was-ist-das","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.reindersweb.de\/?page_id=150","title":{"rendered":"USB &#8211; Was ist das ?"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" style=\"border:2px solid #ff0000;\" src=\"images\/usb_port_kabel.png\"><br \/>\nDer Universal Serial Bus (USB) ist ein serielles Bussystem zur Verbindung eines Computers mit externen Ger\u00e4ten. Mit USB ausgestattete Ger\u00e4te oder Speichermedien, wie etwa USB-Speichersticks oder Docking-Stationen, k\u00f6nnen im laufenden Betrieb miteinander verbunden (Hot Plugging) und angeschlossene Ger\u00e4te sowie deren Eigenschaften werden automatisch erkannt und integriert. Etwaige fehlende Treiber weden automatisch installiert.<\/p>\n<p>Versions-Geschichte und Entwicklung (\u00fcbernommen von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Universal_Serial_Bus#Geschichte_und_Entwicklung\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Wikipedia<\/a>)<\/p>\n<p>\n<b><font color=\"#ff0000\">USB 1.0<\/font>: <\/b><br \/>\nDer universelle serielle Bus (USB 1.0) wurde von einem Konsortium aus den Unternehmen Compaq, DEC, Intel, IBM, Microsoft, NEC und Nortel entwickelt und 1996 eingef\u00fchrt. Wichtige Beitr\u00e4ge leistete das Entwicklungsteam um Ajay Bhatt bei Intel. USB ersetzt viele bisherige PC-Schnittstellen und vereinheitlichte den Anschluss f\u00fcr Tastaturen und Peripherieger\u00e4te wie Drucker, Scanner und externe Massenspeicher.<\/p>\n<p>Als einer der ersten Chips\u00e4tze unterst\u00fctzte 1996 der f\u00fcr den Pentium Pro entwickelte und auch mit dem Pentium II verwendete 440FX das USB-Protokoll, was vor Einf\u00fchrung der ATX-Mainboards jedoch kaum beworben wurde. Ein Grund war die geringe USB-Unterst\u00fctzung durch die Betriebssysteme Windows 95 und Windows NT 4.0. Auch fehlte es anfangs an USB-Ger\u00e4ten.<\/p>\n<p><b><font color=\"#ff0000\">USB 1.1<\/font>: <\/b><br \/>\nDie Spezifikation USB 1.1 behob 1998 Fehler und Unklarheiten der 1.0-Spezifikation und f\u00fcgte den Interrupt Out Transfer hinzu. USB 1.x war keine Konkurrenz zu Apples FireWire-Standard (IEEE 1394), der ab 1995 bereits 400 Mbit\/s \u00fcbertrug und 2003 auf 800 Mbit\/s beschleunigt wurde. Dennoch setzte Apple die Schnittstelle in der Revision USB 1.1 im 1998 ver\u00f6ffentlichten iMac G3 ein und ersetzte damit den ADB.<\/p>\n<p><b><font color=\"#ff0000\">USB 2.0<\/font>: <\/b><br \/>\nIm Jahr 2000 wurde USB 2.0 spezifiziert. Damit wurde eine Datenrate von 480 Mbit\/s m\u00f6glich. Diese nutzten Produkte wie Festplatten und Videoger\u00e4te ab 2002. Unterst\u00fctzt wird USB 2.0 ab Windows XP Service Pack 1 und ab Windows 2000 Service Pack 4.<\/p>\n<p><b><font color=\"#ff0000\">USB 3.0<\/font>: <\/b><br \/>\n2008 folgte die Spezifikation f\u00fcr USB 3.0 SuperSpeed. Hier werden 5 Gbit\/s \u00fcbertragen. Das ist die Datenrate des verwendeten Leitungscodes 8b10b, mit dem je 8 Nutzdatenbits zur \u00dcbertragung in 10 Kanalbits kodiert werden. Daher ergibt sich eine maximale Brutto-Datentransferrate von 4 Gbit\/s. Die m\u00f6gliche Netto-Datenrate liegt etwas unter der Brutto-Datenrate. Daf\u00fcr wurden neue Stecker, Kabel und Buchsen eingef\u00fchrt, die teilweise mit den alten kompatibel sind.<\/p>\n<p>Ab Juli 2011 wurde USB 3.0 von AMD in den Chipsatz A75 integriert, sodass keine Zusatzchips auf den Mainboards mehr n\u00f6tig waren. Zus\u00e4tzliche Chips steigern die Kosten und den Aufwand f\u00fcr Mainboard-Hersteller, sodass die Integration in den Chipsatz entscheidend zur Verbreitung von USB 3.0 beigetragen hat. Etwa ein Jahr sp\u00e4ter hat auch Intel USB 3.0 in die 7er-Chips\u00e4tze integriert.<\/p>\n<p><b><font color=\"#ff0000\">USB 3.1<\/font>: <\/b><br \/>\nDie im Juli 2013 verabschiedete USB-3.1-Spezifikation verdoppelte die \u00dcbertragungsgeschwindigkeit gegen\u00fcber USB 3.0 auf 10 Gbit\/s brutto. Der mit 128b132b effizientere Leitungscode erm\u00f6glichte rechnerisch 1,2 GB\/s. Dies f\u00fchrte zu einer Umbenennung. Die USB-3.0-Spezifikation ging in der USB-3.1-Spezifikation auf und hei\u00dft nun USB 3.1 Gen 1. Der schnellere SuperSpeed+-Standard wird auch USB 3.1 Gen 2 genannt.<\/p>\n<p><b><font color=\"#ff0000\">USB 3.2<\/font>: <\/b><br \/>\nUSB 3.2 verdoppelt die Datenrate auf bis zu 20 Gbit\/s bei je einem USB-C-Stecker an jedem Kabelende. Dabei wird ein in vollbeschalteten USB-C-Kabeln vorhandenes zweites Adernpaar parallel verwendet. Die Benennung unterscheidet USB 3.2 Gen 1 bzw. SuperSpeed USB (5 Gbit\/s), USB 3.2 Gen 2 bzw. SuperSpeed USB 10Gbps (10 Gbit\/s) und USB 3.2 Gen 2\u00d72 bzw. SuperSpeed USB 20Gbps (20 Gbit\/s). Bei den Geschwindigkeiten 5 und 10 Gbit\/s ist das nur eine neue Benennung; technisch gibt es keinen Unterschied zu den mit USB 3.1 benutzten Protokollen.<\/p>\n<p><b><font color=\"#ff0000\">USB 4<\/b><\/font>: <br \/>\nDie Spezifikation f\u00fcr USB4 wurde 2019 ver\u00f6ffentlicht. USB4 ist der gemeinsame Nachfolger von USB 3.2 und Thunderbolt 3. Die Thunderbolt-Spezifikation wurde dazu Anfang 2019 dem USB-IF \u00fcbergeben. Diese unterst\u00fctzt nun baumartig verzweigende Strukturen (Hub-Topologie), wie es bei USB mittels Hubs seit jeher m\u00f6glich ist. Verpflichtend wurde damit auch der USB-C-Port. Es ist keine h\u00f6here Geschwindigkeitsstufe vorgesehen als bei Thunderbolt 3 (40 Gbit\/s). Neu ist USB4 Gen 3&#215;2 mit ebenfalls einer Geschwindigkeit von 40 Gbit\/s. Zudem ist diese Geschwindigkeit nur optional; mindestens sind nur 20 Gbit\/s notwendig. Auch die bekannte Unterst\u00fctzung von PCI Express bei Thunderbolt 3 ist optional, ebenso USB-PD. Lediglich die USB4-Hubs m\u00fcssen alle Features beherrschen und sind damit voll kompatibel zu Thunderbolt 3.<\/p>\n<p>Die Video Electronics Standards Association (VESA) gab den Bild\u00fcbertragungsstandard DisplayPort 2.0 (bzw. DisplayPort Alt Mode 2.0) mit USB4 frei \u2013 mit einer \u00dcbertragungsrate von bis zu 77,37 GBit\/s \u00fcber ein USB-C-Kabel. Das gen\u00fcgt ohne Komprimierung f\u00fcr 8-K-Videodaten (7680 \u00d7 4320 Pixel) bei 10 Bit je Farbkanal und 60 Hertz Wiederholrate. Mit Datenstromkomprimierung (Display Stream Compression, DSC) gen\u00fcgt es f\u00fcr 16-K-Bilder (15360 \u00d7 8460) bei 10 Bit und 60 Hertz.<\/p>\n<p>Viel mehr Wissen und Details gibt es zu USB auf <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Universal_Serial_Bus\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Wikipedia<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Universal Serial Bus (USB) ist ein serielles Bussystem zur Verbindung eines Computers mit externen Ger\u00e4ten. Mit USB ausgestattete Ger\u00e4te oder Speichermedien, wie etwa USB-Speichersticks oder Docking-Stationen, k\u00f6nnen im laufenden Betrieb miteinander verbunden (Hot Plugging) und angeschlossene Ger\u00e4te sowie deren Eigenschaften werden automatisch erkannt und integriert. Etwaige fehlende Treiber weden automatisch installiert. Versions-Geschichte und Entwicklung (\u00fcbernommen von Wikipedia) USB 1.0: Der universelle serielle Bus (USB 1.0) wurde von einem Konsortium aus den Unternehmen Compaq, DEC, Intel, IBM, Microsoft, NEC und Nortel entwickelt und 1996 eingef\u00fchrt. Wichtige Beitr\u00e4ge leistete das Entwicklungsteam um Ajay Bhatt bei Intel. USB ersetzt viele bisherige PC-Schnittstellen und vereinheitlichte den Anschluss f\u00fcr Tastaturen und Peripherieger\u00e4te wie Drucker, Scanner und externe Massenspeicher. Als einer der ersten Chips\u00e4tze unterst\u00fctzte 1996 der f\u00fcr den Pentium Pro entwickelte und auch mit dem Pentium II verwendete 440FX das USB-Protokoll, was vor Einf\u00fchrung der ATX-Mainboards jedoch kaum beworben wurde. Ein Grund war die geringe USB-Unterst\u00fctzung durch die Betriebssysteme Windows 95 und Windows NT 4.0. Auch fehlte es anfangs an USB-Ger\u00e4ten. 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