{"id":121,"date":"2025-02-01T14:07:00","date_gmt":"2025-02-01T13:07:00","guid":{"rendered":"https:\/\/reindersweb.de\/?page_id=121"},"modified":"2025-02-01T14:07:00","modified_gmt":"2025-02-01T13:07:00","slug":"dvi-port-was-ist-das","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.reindersweb.de\/?page_id=121","title":{"rendered":"DVI-Port &#8211; Was ist das ?"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" style=\"border:2px solid #ff0000;\" src=\"images\/dvi_port.png\"><br \/>\nDVI (Digital Visual Interface) ist eine Schnittstelle f\u00fcr die \u00dcbertragung von analogen und digitalen Bildsignalen von einem Computer zu einem Flachbildschirm. \u00dcber ein DVI-Kabel k\u00f6nnen die gleichen Video-Signale, wie per HDMI \u00fcbertragen werden. Jedoch ist dieser Standard ausschlie\u00dflich auf des Bild-Signals spezialisiert. Es wird kein Audiosignal (Ton) \u00fcbertragen.<\/p>\n<p>DVI gibt es in mehreren Varianten, die unterschiedlich bezeichnet werden. W\u00e4hrend mit DVI-I sowohl analoge als auch digitale Signale \u00fcbertragen werden k\u00f6nnen, steht DVI-D ausschlie\u00dflich f\u00fcr digitale Signale zur Verf\u00fcgung.<br \/>\nDer DVI-Port ist relativ gro\u00df und nimmt somit einen relativ gro\u00dfen Platz an der R\u00fcckseite einer Grafikkarte in Anspruch.<\/p>\n<p>In HDMI-Kabeln ist stets der Kopierschutz HDCP (High Definition Digital Content Protection) enthalten, mit dem vor allem DVDs, Blurays und HDTV-Sendungen vor Raubkopierern gesch\u00fctzt werden sollen. Vor allem \u00e4ltere DVI-Kabel enthalten diese Schutzfunktion jedoch nicht.<\/p>\n<p>Bei der DVI-Schnittstelle sorgt der TMDS-Transmitter (Transition Minimized Differential Signaling) f\u00fcr die Wandlung des Signals zur Schnittstelle. Er wandelt die drei Farbkan\u00e4le in ein serielles, mit drei Kan\u00e4len belegtes Signal um. Die Taktrate ist auf 165 MHz begrenzt. Damit erreicht man eine Aufl\u00f6sung von bis zu 1.600 x 1.200 Pixel bei 60 Hertz (Hz) Bildwiederholfrequenz.<br \/>\nH\u00f6here Aufl\u00f6sungen erreicht man mit dem sogenannten Dual-Link-Verfahren. Dazu wird ein entsprechendes Anschlusskabel (Dual-Link) mit mehr Anschlusspins (24+1 oder 24+5) ben\u00f6tigt. Bei Dual-Link werden die Videodaten auf zwei TMDS-Transmitter verteilt. Damit wird mit einer Taktrate von 330 MHz eine Aufl\u00f6sung von 2.560 x 1.600 Pixel bei 60 Hertz (Hz) Bildwiederholfrequenz erreicht.<\/p>\n<p>Die maximale Kabell\u00e4nge vom DVI-Ger\u00e4t bis zum Bildschirm darf 5 m nicht \u00fcberschreiten. Ein l\u00e4ngeres Kabel muss mit einem DVI-Verst\u00e4rker versehen werden. Nur mit speziellen Super-Long-Distance-Kabeln sind 15 bis 25 Meter m\u00f6glich. Dies auch nur dann, wenn die Signalqualit\u00e4t stimmt oder das Signal unterwegs aufbereitet und verst\u00e4rkt wird.<\/p>\n<p>Die DVI-Stecker teilen sich grunds\u00e4tzlich in zwei Bereiche. Zum Einen der digitale Teil mit bis zu 24 Pins und zum Anderen der analoge Teil mit bis zu 5 Pins, wobei ein Pin immer vorhanden ist und wie ein breiter Stift aussieht. Schaut man auf den Stecker, dann ist dieser auf der linken Seite zu sehen. Um ihn herum sind die analogen RGB-Pins angeordnet. Man nennt diesen Teil des Steckers auch Microcross.<\/p>\n<p>Es gibt verschiedene Standards. Hier eine \u00dcbersicht:<\/p>\n<p><b><font color=\"#ff0000\">DVI-I (integrated)<\/font>: <\/b><br \/>\nDVI-I \u00fcbertr\u00e4gt analoge wie auch digitale Signale. es gibt sie in den Varianten 18+5 (Single Link) und 24+5 (Dual Link). Mit einem DVI-I auf VGA-Adapter kann man einen R\u00f6hrenbildschirm mit VGA-Schnittstelle an der DVI-Schnittstelle betreiben.<\/p>\n<p><b><font color=\"#ff0000\">DVI-D (digital)<\/font>: <\/b><br \/>\nDVI-D \u00fcbertr\u00e4gt ausschlie\u00dflich digitale Signale. Es gibt sie in den Varianten 18+1 (Single Link) und 24+1 (Dual Link). Mit dem DVI-D-Dual-Link werden hochaufl\u00f6sende Bildsignale f\u00fcr 23- bis 30-Zoll-Bildschirme \u00fcbertragen.<\/p>\n<p><b><font color=\"#ff0000\">DVI-A (analog)<\/font>: <\/b><br \/>\nDVI-A \u00fcbertr\u00e4gt ausschlie\u00dflich analoge Signale. Diese Variante kommt aber nur selten vor. Den Anschluss gibt es in der Variante 12+5. Dieser Stecker kann im rechten Bereich auch weniger Stecker haben.<\/p>\n<p>Anmerkung: Die sehr d\u00fcnnen Kontakte der DVI-Kabel brechen bei unvorsichtigem Einstecken leicht ab oder werden besch\u00e4digt. Es ist also ein sehr vorsichtiges Umgehen mit diesen Steckern anzuraten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>DVI (Digital Visual Interface) ist eine Schnittstelle f\u00fcr die \u00dcbertragung von analogen und digitalen Bildsignalen von einem Computer zu einem Flachbildschirm. \u00dcber ein DVI-Kabel k\u00f6nnen die gleichen Video-Signale, wie per HDMI \u00fcbertragen werden. Jedoch ist dieser Standard ausschlie\u00dflich auf des Bild-Signals spezialisiert. Es wird kein Audiosignal (Ton) \u00fcbertragen. DVI gibt es in mehreren Varianten, die unterschiedlich bezeichnet werden. W\u00e4hrend mit DVI-I sowohl analoge als auch digitale Signale \u00fcbertragen werden k\u00f6nnen, steht DVI-D ausschlie\u00dflich f\u00fcr digitale Signale zur Verf\u00fcgung. Der DVI-Port ist relativ gro\u00df und nimmt somit einen relativ gro\u00dfen Platz an der R\u00fcckseite einer Grafikkarte in Anspruch. In HDMI-Kabeln ist stets der Kopierschutz HDCP (High Definition Digital Content Protection) enthalten, mit dem vor allem DVDs, Blurays und HDTV-Sendungen vor Raubkopierern gesch\u00fctzt werden sollen. Vor allem \u00e4ltere DVI-Kabel enthalten diese Schutzfunktion jedoch nicht. Bei der DVI-Schnittstelle sorgt der TMDS-Transmitter (Transition Minimized Differential Signaling) f\u00fcr die Wandlung des Signals zur Schnittstelle. Er wandelt die drei Farbkan\u00e4le in ein serielles, mit drei Kan\u00e4len belegtes Signal um. Die Taktrate ist auf 165 MHz begrenzt. Damit erreicht man eine Aufl\u00f6sung von bis zu 1.600 x 1.200 Pixel bei 60 Hertz (Hz) Bildwiederholfrequenz. H\u00f6here Aufl\u00f6sungen erreicht man mit dem sogenannten Dual-Link-Verfahren. 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